Hinweise zur und aktuelle Informationen aus der Stiftungsarbeit und "umzu"

CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft

Die neue Preisrunde startete am 01.09.2017. Bis zum Ende der Nominierungsphase am 25.11.2017 um 24 Uhr sind fünfzehn sehr interessante Bewerbungen eingegangen. Die Jury hat am 16.02.2018 auf ihrer Sitzung im Verwaltungsgebäude der Universität die Entscheidung für den Preis in der Kategorie >Master< und >Dissertation< getroffen. Das Foto zeigt den Raum vor offiziellem Beginn mit der bereits anwesenden Prof. Dr. Hildegard Westphal, Direktorin des den Preis mit auslobenden ZMT.

Bis zur Preisverleihung am 19.04.2018 an der Universität Bremen wird jedoch nichts verraten. Interessierte sind herzlich zur Feier eingeladen. Für eine Teilnahme wird um Anmeldung auf der Internetseite des Preises www.campuspreis.de gebeten.

Die aktuelle Preisrunde hat einen neuen Sponsor mit der Bremer Kommunikationsagentur ecolo, Experten im Themenfeld "Nachhaltigkeit".

Die bewährten Sponsoren, die Bremer Unternehmen ADLER Solar und REETEC, sind an Bord geblieben:

Stiftungsarbeit hängt auch mit einer großen Konferenz zusammen

Erstmals in Europa und damit auch in Deutschland und dann noch in Bremen wird diese nur alle vier Jahre stattfindende Konferenz für Meeresforscher/innen im Jahr 2020 stattfinden. Dieses große Ereignis bildet sich ab 01. Februar 2018 auch in einer neuen Internetseite ab:

www.icrs2020.de

Wer es lieber kurz und knackig mag, kann die Vorbereitungen und Ankündigungen auch auf Facebook, Twitter oder Instagram verfolgen.

Auf Sansibar geht es erfolgreich weiter

Nuri Max Steinmann untersucht auf Sansibar Fragen im Zusammenhang mit dem Thema Aquakultur. Er führt sein Projekt zusammen mit der FAO, der für Nahrung und Ackerbau zuständigen UN-Organisation, durch. Es geht darum, wie verhindert werden kann, dass die in Farmen gezüchteten Seegurken, eine gefragte Delikatesse vor allem in Asien und darum auch in Afrika hoffnungslos überfischt, sich unkontrolliert ausbreiten. Das ist deshalb von Bedeutung, weil die Zuchttiere genetisch eine geringer Vielfalt aufweisen und - sollten sie sich mit den Wildbeständen vermischen - diese negativ beeinflussen und ihre Widerstandsfähigkeit reduzieren können. Das Bild oben zeigt eine Out-grow-Farm, wo lokale Farmer die Seegurken aus Wildbestand zu der gewünschten Größe heranzüchten. Bis jetzt kommen nämlich die Jungtiere von Fischerfrauen, die sie bei ihrer Suche nachen Muscheln etc. mitsammeln, d.h. hier handelt es sich im Prinzip weiterhin um Wildfang. Das FAO-Projekt möchte durch die Produktion von Jungtieren die Farmer direkt beliefern und damit den Wildfang komplett unterbinden.  Die Bilder unten zeigen Nuri Max Steinmann im Labor bei der Untersuchung einer Seegurke und Becken aus dem FAO-Projekt.

Crowdfunding von Nuri Max Steinmann gestartet

Noch fehlen Nuri Max Steinmann zusätzliche Gelder für seine Forschung. Deshalb hat er eine eigene Crowdfunding-Aktion gestartet:

https://www.gofundme.com/seacucumberszanzibar

Neuigkeiten aus Guanaja, einer kleinen Insel in der Karibik vor Honduras

Ob und wie die Hummerzucht in Aquakulturen als Lebensunterhalt für die Menschen auf den Inseln der Karibik so gestaltet werden kann, dass sie ökologisch vertretbar ist, dieser Frage widmet sich Andrés Alegría, der selbst aus Honduras kommt und seinen Master in Bremen macht. Dabei setzt er sehr stark auf die Mitwirkung der örtlichen Bevölkerung. Den Bürgermeister von Bonaca, dem Hauptort der Insel mit 3.000 Einwohnenden, konnte er für sein Vorhaben gewinnen.

Spontan stellte er ihm ein Boot und einen Begleiter, Peca (Bild links), zur Seite, um die Untersuchungen, die u.a. mit einem kleinen ROV, d.h. einem Unterwasserroboter, durchgeführt werden, zu unterstützen. Das ROV wird in ca. 60 m Tiefe Aufnahmen im Meer machen, die Aufschluss über das Ökosystem geben werden.

Mit Tauchausrüstung in die Salzwiesen und Mangrovenwälder Brasiliens

Monica Salazar forscht im Nordwesten Brasliens zu der Frage, inwiefern der Anstieg des Meeresspiegels Auswirkungen auf die Ausdehnung von Salzwiesen und Mangrovenwälder hat. Dazu trägt sie morgens in alle Frühe ihre Ausrüstung in den Matsch - anders lässt es sich nicht beschreiben - und beginnt mit den Aufzeichnungen.

Unangenehm sind die Moskitos. Aber auch die Ausrüstung selbst erfordert einiges an Improvisation und Phantasie. Am besten steht man mit Scuba-Diving-Stiefeln im Wasser.

Neuigkeiten aus Indonesien

Daniel Ortiz Forschungsarbeiten in Indonesien zur Resilienzbegutachtung von Korallenriffen und marinen Schutzgebieten gehen gut voran, das jedenfalls konnte er uns kurz vor Weihnachten berichten. Noch verläuft alles nach Plan. Einige Foitos verdeutlichen seine Untersuchungen:

Die Höhe von Moosewuchs wird ebenso gemessen wie die Entwicklung von Korallen unter Licht. Oft kann Daniel sich nicht vor seiner Unterkunft ausruhen. Freunde hat er jedenfalls bereits bei den Dorfältesten im Ort Basaan gefunden. Und für alle Anstrengungen entschädigt eine wundervolle Riffwelt, die allerdings stark gefährdet ist.

Die Stiftung berichtet auch auf LinkedIn

Ab sofort findet man die Stiftung auch im sozialen Netzwerk LinkedIn:

Dort schreiben wir kurze Notizen, vornehmlich in englischer Sprache, um auch unseren Freunden und Geförderten, die von außerhalb kommen, zu ermöglichen, weiter den Kontakt zur Stiftung zu halten.

Unterstützung dabei leistet übrigens Bettina Duske von BD Communications in Bremen.

Neue Projekte

Wer sich rasch über neue Projekte der Stiftung informieren möchte, kann dies am besten durch Besuch der Seite "Geförderte Projekte" tun, indem er oder sie dort auf Liste der geförderten Projekte geht. Das neueste Projekte befindet sich jeweils oben hinter dem Deutschlandstipendium, das die Stiftung kontinuierlich unterstützt. Der grüne Link führt dann zu einer genaueren Beschreibung des Inhalts.

Aber auch ein Besuch des Stichworts "Nachhaltigkeit im Projektgeschehen" lohnt sich, denn dort gibt es einen kurzen Bilddurchlauf durch alle Vorhaben und eine Weltkarte, die die Durchführungsorte zeigt.

Info kompakt

Ca. zweimal im Jahr erscheint eine Information über das Stiftungsgeschehen in kompakter Form als Info kompakt. Diese Berichte versenden wir auch als Newsletter über einen Email-Verteiler und veröffentlichen sie auf dieser Internetseite.

Zum Bestellen (oder Abbestellen) genügt eine kurze, formlose Email an kellner.stoll-stiftung@t-online.de