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Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
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2022

Bergfest der Deutschlandstipendiat:innen

06.05.2022
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Endlich wieder persönlich! Das war die einhellige Meinung aller Anwesenden dieses Bergfestes. Der aktuelle Jahrgang hat nun schon mehr als die Hälfte seiner Stipendienzeit zurückgelegt und schaut im Wesentlich auf digitale Veranstaltungen zurück. Umso erfreulicher, dass die Umstände es nun erlaubten, zu einem realen Zusammenkommen in die Universität einzuladen. Das Organisationsteam "Bergfest" hatte sich einiges einfallen lassen, um den Abend abwechslungsreich zu gestalten. Die Hauptverantwortlichen stellten auch gleich die Musikcombo und versetzten alle Teilnehmenden in eine Zeit von Schlagern zurück. Die Studierenden hatten selbst für das Büfett gesorgt: selbstgemachten Speisen von vegan bis traditionell luden zum Probieren ein. Ihr Wissen mussten dann alle bei einem Quiz beweisen. Zwar hatten die meisten gelesen, wieviel Deutschlandstipendiat:innen im Masterstudium gefördert wurden, aber was war noch einmal die Prozentzahl? Und wieviele Deutschlandstipendien gibt es insgesamt? Die Schuhgröße des Rolands, auch so eine Frage ..... Es war schön, einmal wieder zusammenzukommen, noch dazu bei bestem Frühlingswetter.

Stifterstele aktualisiert

04.05.2022
Stele

Das Kuratorium der Stiftung der Universität war zusammengekommen, um über die Projektvergaben dieses Jahres zu entscheiden. Auch die Treuhandstiftungen konnten mit je einem/einer Vertreter/in teilnehmen. Neben den obligatorischen Aufgaben wie die Entlastung des Vorstands und die Verabschiedung des Jahresabschlusses 2021 stand auch die Vergabe der Fördermittel in diesem Jahr an. Es waren viele Anträge bei der Stiftung der Universität eingegangen und so fügte es sich gut, dass die Treuhandstiftungen einige der Projekte aus ihren Budgets fördern können bzw. wollen. Die KELLNER & STOLL-STIFTUNG hatte bereits das Vorhaben zur Energieeffizienz der Gebäude auf dem Campus übernommen. Nach der Sitzung ging es an diesem zwar kalten, aber sonnilgen Frühlingstag nach draußen. Der Fotograf Matej Meza stand bereits bereit, um Aufnahmen von dem Kuratorium und Stiftern und Stifterinnen zu machen. Die Stifterstele vor dem Verwaltungsgebäude war neu beschriftet worden und zeigte nun alle Treuhandstiftungen: Es sind inzwischen sechs und werden hoffentlich bald mehr. Auch einer der Apfelbäume, zu sehen hinter der Stele, geht auf die KELLNER & STOLL-STIFTUNG zurück. Er war anlässlich einer Vergabe des CAMPUS PREISES gestiftet worden.

Verleihung des "CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft"

28.04.2022
Preistraeger 22 04 28

Es ist immer wieder erstaunlich, in welcher Vielfalt Nachhaltigkeitsforschung an der Universität Bremen betrieben wird. Eine Möglichkeit, dies zu zeigen, ist die Verleihung des CAMPUS PREISES. Wieder wurden alle Nominierten vorgestellt, die ausgezeichnete Arbeiten - Dissertationen und Masterthesen - abgeliefert hatten. Sie eint, dass sie sich mit einem Thema aus dem großen Spektrum "Nachhaltigkeit" beschäftigen. Die Preisträger in der nunmehr abgeschlossenen 6. Runde waren Iris Dücker, eine Lehramtsanwärterin aus dem Fach Biologie, und Dr. Andreas Gutmann, ein Rechtswissenschaftler. Die eine hat ein elektronisches Tool, ein sog. "Reflectory", entwickelt, um Schüler:innen die Herausforderungen eines landwirtschaftlichen Betriebs näher zu bringen. Der andere hat sich mit dem Recht der Natur auseinandergesetzt, das seit 2008 bereits in der ecuardorianischen Verfassung verankert ist und der Natur oder einzelnen Lebewesen das Recht einräumt, wie eine Rechtspersönlichkeit, die wir aus unserem Rechtssystem kennen, zu klagen. So kommt es, dass ein Frosch vor Gericht in Ecuador gegenüber einem Bergbauprojekt gewinnen kann. Mehr unter www.campuspreis.de

Arbeitskreis Kommunikation

26.04.2022
Stiftungshaus

Es tut sich viel im Stiftungshaus Bremen. Die Mitglieder werden intensiv unterstützt und erhalten wertvolle Hinweise für ihre Arbeit. Ein wichtiges Thema für alle ist das Thema "Kommunikation": Wo, wie? Soziale Medien ja oder nein? Etc. etc. Fast alle haben eine Internetseite, nur: genügt sie den Ansprüchen, die Nutzer:innen heute stellen? Diese werden immer anspruchsvoller, schwenken als Hauptquelle oft - vor allem, wenn sie jünger sind -  auf die sozialen Medien um und gelangen erst von dort auf die Hauptinformationsseite. Alles dies gilt es nicht nur zu bedenken, sondern auch zu bewältigen, was vor allem für diejenigen, die wir unsere Stiftung die Hauptarbeit selbst machen, eine Herausforderung bedeutet. Wir erhalten wichtige Hinweise für unsere Arbeit, auch, wenn wir nicht alle Tipps umsetzen können oder wollen.

Stammtisch der Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten

08.03.2022
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Wieder einmal hatten die Deutzschlandstipendiatinnen und -stipendiaten zum Stammtisch eingeladen, leider nur digital, aber trotzdem. "Besser als gar nicht" war die einhellige Einschätzung. Dieses Mal sollten sich Sponsoren und Studierende vorstellen. Nach kurzen Teasern von beiden ging es in die breakout-sessions. Auch unsere Stiftung war ausgesucht, um etwas mehr über die Motivation zu gründen und aus dem Stiftungsleben zu berichten. Gern hätten wir den Film über die Klimabahn gezeigt, aber die Technik spielte uns einen Streich. So konnten wir nur über die vorbereitete Präsentation aufzeigen, wie lange wir schon dabei sind in diesem Programm und welche Begleitveranstaltungen die Stiftung bislang auf die Beine gestellt hat. Neben Coaching-Workshops war das vor allem eine "Tour de Wind" nach Bremerhaven, die heute so nicht mehr möglich wäre, denn die Windindustrie ist dort nicht mehr so stark vertreten wie zur Zeit unseres Besuchs. Vor allem fehlen die imposanten Teile, die damals gerade zum Verladen anstanden. Wichtig war uns aufzuzeigen, welche Chancen in dem Programm und im Kontakt untereinander sowie zu den Sponsoren für die Studierenden liegen. Hoffentlich kam die Botschaft an!

Jury für den CAMPUS PREIS trifft ihre Entscheidung

25.02.2022
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Pandemiebedingt mussten die einzelnen Jury-Mitglieder (von links: Fabio Nicoletti, Nike Fuchs, Raimund Blaischwitz, Jutta Günther, Rita Kellner-Stoll, Reiner Stoll. Es fehlt Martin Zimmer.) weit auseinanderstehen. Der Abstand täuscht über die Einvernehmlichkeit der Entscheidung hinweg. Nach einer spannenden Diskussion entschied sich die Jury für die Preisträger:in aus den Nominierungen in der sechsten Runde 2021/22. Es hatte eindrucksvolle Einreichungen gegeben, die das Urteil nicht gerade leicht machten. Wieder einmal stellte sich die Frage: Wie soll man die unterschiedlichen Fragestellungen, die angesprochen wurden, gegeneinander abwägen? Letztlich aber schälte sich heraus, dass es gar nicht so sehr das Thema ist, das den Ausschlag gibt. Viel wichtiger war, welchen "impact" eine Arbeit erwarten lässt oder bereits vorweisen konnte. Dabei spielte keine Rolle, ob sich dieser lokal oder übergreifend feststellen oder voraussehen ließ. Auch in dieser Preisrunde konnte die Jury als bemerkenswert herausheben, welche Wirkung bereits Masterarbeiten erzielen können.

Stammtisch wieder einmal online

19.01.2022
Stammtisch 2022 1

Es ließ sich nicht vermeiden: der für den 19.01.2022 geplante Stammtisch musste in das Netzt verlegt werden. Dennoch zeigten die Breakout-Sessions wieder einmal, dass auch vertiefte Gespräche unter Menschen, die sich im Prinzip gar nicht kennen, möglich sind. Das gilt umso mehr, wenn Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen zusammentreffen, weil es der Zufallsgenerator so will. Und es zeigte sich, dass oft schon Verbindungen bestehen, von denen man zunächst gar nichts ahnt. So führte uns in der ersten Runde Zoom mit einem Deutschlandstipendiaten in Valenzia zusammen, der bereits eine App entwickelt hatte und auf diesem Weg Kontakt zum Rennwagenteam Bremergy hatte. Aus dieser Gruppe wiederum saß ein weiterer Deutschlandstipendiat am Bildschrim. Und wir als Förderer konnten einiges aus unserer langjährigen Beziehung zu Bremergy ergänzen. Und plötzlich gab es viel zu besprechen und bei den anderen war das Interesse an dieser studentischen Initiative geweckt! Netzwerken ist eben doch mehr als das Austauschen von Visitenkarten. Wir jedenfalls freuen uns schon auf das nächste Treffen.

Masterarbeit zu Covid 19 auf den Galapagos-Inseln erfolgreich verteidigt

17.01.2022
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Während Katherine Rice in ihrem Heimatstaat, dem sonnigen Carlifornien, saß, nahmen wir im grauen Bremen an der Verteidigung ihrer Masterarbeit teil. Es ist erstaunlich, mit welchen Ergebnissen sie zu den Auswirkungen von Covid 19 auf den Galapagos-Inseln, konkret in Puerto Ayora, aufwarten konnte. Nicht überraschend ist, dass auf Inseln, die zu über 70 % vom Tourismus leben bzw. lebten, Veränderungen durch die Corona-Einschränkungen insbesondere auch im Reiseverkehr eintreten würden. Die Verschiebungen sind interessant: Fischer werden zu Großhändlern, diese zu Restaurantbetreibern und letztere zu Fischern. Sie alle versuchen, sich irgendwie ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Anlandungen von Fisch variieren in ihrer Zusammensetzung gegenüber Vor-Corona-Zeiten. Die Preise schwanken stark. Und fast alle, denen es möglich war, haben sich einen Gemüsegarten angelegt. Bevor Katherine Rice jedoch durch zahlreiche Interviews überhaupt zu ihren Ergebnissen kommen konnte, galt es, Misstrauen gegenüber der blonden Wissenschaftlerin aus dem Norden zu überwinden. Sie änderte ihren Plan. Statt vorgefertigte Fragen zu stellen, führte sie Gespräche, gewann so das Vertrauen und erfuhr sehr viel mehr über das Insellleben und die Strukturen.