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Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
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Stipendienverleihung und Jahrgangsdetails

01.12.2020

Auftaktveranstaltung einmal anders: Die Corona-Pandemie erlaubte keine öffentliche Urkundenverleihung und kein anschließendes Get together mit interessanten Gesprächen. Aber digital ist einiges möglich und so wurde der Beginn des neuen Stipendienjahrs kurzerhand in das Internet verlegt. 104 Stipendien konnten wieder vergeben werden. Neben unternehmerischen Geldgebern haben sich in dieser Runde vor allem Stiftungen und private Geldgeber engagiert, so dass die Anzahl der Stipendien trotz der rerschwerten Bedingungen gleich geblieben ist gegenüber dem Vorjahr. Für die Empfänger*innen bedeutet der Zuschuß eine große Erleichterung, zumal viele studentische Erwerbsmöglichkeiten entfallen sind. In der anschließenden "break out - session" berichteten alle jungen Leute, dass sie ihr Ehrenamt zur Zeit nicht ausüben können: Sportvereine sind geschlossen, sogar das Tierheim hält die Tore zu.

Deutschlandstipendien 20 12 01 2

Besonders gefreut haben wir uns, unter den Stipendiatinnen und Stipendiaten Charline Wolff wieder zu entecken. Sie studiert mittlerweile tropische Ökologie im Master und hätte eigentlich ein Forschungssemester in Indonesien verbringen sollen, aber auch ihr machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Als Studierende in einem höheren Semester konnte sie darüber hinaus jedoch berichten, dass ihr die Umstellung auf das digitale Studium leichter gefallen ist als denjenigen, die jetzt erst ihr Studium aufgenommen haben. Die Vereinsamung ist deutlich geringer, weil es bereits Bekanntschaften gibt, die nun auf anderen Wegen gepflegt werden. Und auch das Studieren selbst ist nicht mehr fremd. Alle "älteren Semester" sprachen ihre Hochachtung gegenüber den "Ersties" aus. Keiner wollte mit ihnen tauschen. Umso wichtiger ist es, dass sie z. B. auch über ein Deutschlandstipendium Wertschätzung und Anerkennung erfahren.

Charl 20 12 01

 

21.11.2019

Endlich durften die Urkunden fröhlich in die Luft gereckt werden, nachdem vorher eine feierliche Stimmung vorgeherrscht hatte. Von den 104 geförderten Studierenden werden über die Hälfte (60) erstmalig unterstützt. 20 Prozent von ihnen betreuen Kinder oder Angehörige. Mehr als 60 Prozent studieren berufsbegleitend. Knapp die Hälfte von ihnen studiert im Master. Rund 55 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, 25 Prozent haben eine gesundheitliche Einschränkung beziehungsweise Behinderung.

2019

Das Podiumsgespräch drehte sich in diesem Jahr nicht nur um die Chancen, die das Deutschlandstipendium bietet, sondern auch um die neue Initiative der Universität, YUFE: zusammen mit sieben anderen Hochschulen aus Europa und weiteren Partnern will die Universität Bremen eine europäische Universität werden. Wie tief die Änderungen reichen werden, müssen die nächsten Jahre zeigen.

Besonders gefreut hat uns natürlich, dass sich unter den neuen Stipendiatinnen auch eine Mastertudentin befindet, deren Bachelorarbeit in Thailand zu Mikroplastik im küstennahen Sediment bereits von der Stiftung gefördert wurde: Charline Wolff.

22.11.2018

Die Tendenz zu immer mehr Frauen unter den Geförderten setzte sich auch in der diesjährigen Stipendienrunde fort. Von den 112 Studierenden werden über die Hälfte erstmalig unterstützt. 20 Prozent sind im ersten Fachsemester. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. Knapp 50 Prozent studieren im Master. Ganze 85 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Rund 60 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, 22 Prozent haben eine andere Familiensprache als Deutsch.

2018

Es wurde auch ein Film gezeigt, der über die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten im letzten Jahr entstanden ist. „Für mich bedeutet Deutschlandstipendiatin zu sein, dass da jemand ist, der an meine Ziele und Fähigkeiten glaubt und der mir die Umsetzung meiner Wünsche ermöglich“, so die Stipendiatin Lena Tietjen. „Ich möchte zu einer Generation beitragen, die in der Lage ist, mitfühlend zu sein anstatt blind Rassismus zu predigen und nichts zu hinterfragen. Ich möchte denen eine Unterstützung sein, die nicht unterstützt werden“, so die Lehramtsstudentin.

Film Deutschlandstipendium

21.11.2017

Es werden immer mehr Frauen, die ein Stipendium erhalten: Seit Oktober dieses Jahres bekommen 108 begabte und engagierte Studierende der Universität Bremen eine monatliche Förderung von 300 Euro. Über die Hälfte der Stipendiatinnen und Stipendiaten (58) wird erstmalig gefördert. Drei Viertel von ihnen sind weiblich.

Von den 108 geförderten Studierenden sind 15 Prozent im ersten Fachsemester. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. 45 Prozent studieren im Master. Drei Viertel der Stipendiatinnen und Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Rund 48 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, zwölf Prozent haben eine andere Familiensprache als Deutsch.

Allen gemeinsam ist die große Freude über die Auszeichnung und die Erleichterung, die die 300 Euro im Monat für viele bedeutet, denn die meisten müssen neben dem Studium Geld verdienen, um ihre Ausbildung zu finanzieren.
2017

23.11.2016

Über den Jahrgang 2016 lässt sich im Prinzip wiederholen, was bereits für die anderen Durchgänge galt: Wieder erhalten 124 Studierende ein Stipendium von insgesamt 53 Förderinstitutionen oder Privatpersonen, unter ihnen auch die KELLNER & STOLL-STIFTUNG. Die Mehrheit der Stipendiaten ist weiblich, nämlich 70 %. Über die Hälfte von allen ist ehrenamtlich engagiert (57 %) und ebenfalls mehr als die Hälfte (56 %) kommt aus sogenannten Nichtakademikerfamilien, d.h. haben erstmals in ihrer Familie ein Studium aufgenommen. 17 % haben eine Migrationsbiobrafie.

2016


Bereits am 22.10.2016 fand der Auftaktworkshop statt. In diesem Jahr hatte die KELLNER & STOLL-STIFTUNG die Möglichkeit, daran teilzunehmen und mit den Studierenden zu sprechen über Erwartungen, Chancen und - als zentralem Punkt - die Bedeutung von Netzwerken.

2016 ws

17.11.2015

2015

Am 17.11.2015 (Bild oben) erhielten 122 Studierende ihre Stipendienurkunden. Zwei Drittel von ihnen sind weiblich. Herausragend unter den Stipendiatinnen und S2015 musiktipendiaten der Universität Bremen ist auch in diesem Jahrgang, dass sie sich weit überdurchschnittlich ehrenamtlich engagieren. In diesem Jahrgang sind es rund 62 % und damit deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt, der bei 35 % liegt. 52 % der 122 kommen aus Nichtakademikerhaushalten und ebenfalls deutlich mehr als an anderen Hochschulen. Hier liegt der Bundesdurchschnitt bei 23 %. Ebenfalls überdurchschnittlich ist an der Universität Bremen der Anteil derjenigen mit einer Migrationsbiografie. Mit 23 % sind es mehr als doppelt so viel wie sonst üblich (11 %).

2015 reden v2

Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass gute Noten allein zumindest an der Universität Bremen nicht zu dieser Auszeichnung berechtigen. Es lohnt sich ganz gewiss, in diese Jugend zu investieren.

Für entsprechend festliche Stimmung sorgte ein mitreißender Musiker: Jean-Paul de Roover.

Zur Begrüßung sprach für die Stipendiatinnen Sevda Atik, für die Sponsoren hieß Dr. Rita Kellner-Stoll die Anwesenden willkommen, der Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter begrüßte im Namen des Rektorats, und die Festrede hielt Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu. 

25.11.2014

Die 123 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2014 bekamen ihre Urkunden am 25.11.2014 im Hörsaal des GW1 überreicht. Sie ähneln in ihrer Zusammensetzung dem folgenden und auch dem vorausgegangenen Durchgang: Sie sind zu 68 % weiblich, kommen zu 62 % aus sog. Nichtakademikerhaushalten und weisen zu 27 % eine Migrationsbiografie auf. Fast 60 % von ihnen engagieren sich zudem ehrenamtlich.


Gut kam eine kurze Podiumsrunde an, die von Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner (3. v. li.), der neuen Konrektorin für Internationalität und Diversität, moderiert wurde. An ihr nahmen neben einer Vertreterin der Sparkasse Bremen und Senator a.D. Manfred Fluß, die die Sponsoren vertraten, auch drei Deutschlandstipendiaten teil: ein ehemaliger (ganz rechts), eine "Wiederholungstäterin" (2. v. li) und ein neuer Stipendienempfänger (2. v. re.). Sie alle warben für dieses Stipendium, riefen die Kommilitonen zur Teilnahme am Begleitprogramm auf und insbesondere Manfred Fluß appellierte eindringlich an die hiesige Wirtschaft, mehr Stipendien zur Verfügung zu stellen, denn von den 260 möglichen für die Universität konnten nur 108 ausgeschöpft werden. Das lag nicht an geeigneten Bewerbungen. Die Zahl war mit über 500 erfreulich hoch, sondern an fehlenden Sponsoren.

DST 2014

26.11.2013

DST 2013

Die KELLNER & STOLL-STIFTUNG ist zum ersten Mal dabei ....

Theodor Hillebrand hielt bei der Urkundenverleihung die Rede für die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir ihn als Initiator unseres Projekts SCIPIO bald besser kennen lernen durften.