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Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung

2024

Wer wissen möchte, was im letzten Jahr oder in der Zeit davor alles passiert ist, gehe bitte in das Archiv auf 2023.

Tobago, Nordstrand und eine kleine Insel in Indonesien

14.05.2024
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Was haben diese drei Orte gemeinsam? Auf den ersten Blick natürlich gar nichts. Aber es gibt doch Verbindendes: an ihnen fanden die Feldstudien der beiden von der Stiftung Geförderten statt: Tobias Oßmer und Niccolò Orlandi (rechts). Sie studieren marine Biologie an der Universität Bremen bzw. dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung. Beide verfolgen keine klassischen Biologie-Fragestellungen, sondern eher soziologische, ökonomische, gesellschaftliche. Wir haben von beiden sehr viel über ihre Lebensumstände fern von Bremen erfahren und uns nicht zum ersten Mal gefragt, wie es eigentlich sein kann, dass wir hier in Europa davon ausgehen, dass die Probleme des Klimawandels und des Schutzes der Meere überall auf der Welt gleich, und zwar als dringend wahrgenommen werden? Wenn man kaum CO2 emittiert, dann klingt die Forderung, eben dieses Treibhausgas einzusparen, fast schon zynisch. Und wieder einmal müssen wir auf uns selbst schauen, wenn es um die Bekämpfung des Klimawandels geht. Obwohl beide an sehr unterschiedlichen Enden dieses Planeten gelebt haben, in einem waren sie sich einig: in der Freundlichkeit, mit der sie hier wie da empfangen und begleitet wurden. Es sind aber auch zwei sehr nette junge Männer, denen man gar nicht unfreundlich begegnen kann.

Kaffeeklatsch zum Thema Stiften

13.05.2024
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Der Tisch war gedeckt. Noch fehlen Kaffee, Kuchen, Erdbeeren und natürlich die Gäste. Stifter und Stifterin hatten Emfpänger:innen des Deutschlandstipendiums gefragt, ob sie Interesse an dem Thema "Stiften" hätten. Einige sagten "ja". Da es  nur wenige waren, wurden sie kurzerhand mit der Verantwortlichen für das Programm an der Universität, Dr. Jasmin Overberg, zum Kaffeeklatsch auf die heimische Terrasse eingeladen. Es entspann sich ein munteres Gespräch. Interessiert waren die Studierenden vor allem an der Motivation. Warum kommt man auf die Idee, eine Stiftung zu gründen? Und ist das eigentlich kompliziert? Nein, ist es nicht, wenn man weiß, was man will. Und es gibt in Bremen viele unterstützende Strukturen. Vor allem das Modell der Treuhandstiftung ist für diejenigen von Belang, die kein Millionenvermögen haben, das sie weggeben möchten, trotzdem aber mit einer Summe von 100.000 Euro bis zu 500.000 Euro etwas Sinnvolles erreichen möchten. Die Studierenden stimmten uns zu, dass die 1.800 Euro im Rahmen des Deutschlandstipendiums, ergänzt durch die gleiche Summe vom Bund, sehr viel für sie persönlich bedeuten, nämlich eine große Hilfe, das Studium erfolgreich zu absolvieren. Das gilt vor allem für diejenigen, die kein Bafög (mehr) bekommen, deren Eltern sie aber auch nicht vollständig unterstützen können.

Verleihung des CAMPUS PREIS

25.04.2024
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Endlich war es so weit: Die Jury hatte bereits Anfang März ihre Entscheidung getroffen. Nun wurde in der Universität in Anwesenheit vieler Interessierter, von Jurymitgliedern, Nominierten und Nominierenden bekannt gegeben, wer den Preis in der achten Runde 2023/24 bekommen sollte. Die Jury hatte es in diesem Jahr besonders schwer, weil alle eingereichten Arbeiten preiswürdig waren und neue Wege beschrieben, die teilweise auch sehr überraschten. Nach ausführlicher Beratung war es ein einvernehmliches Votum: Der Preis in der Kategorie "Dissertation" ging an Lara Stuthmann, der für die Masterarbeit an Laura Sheng. Weiteres beschreiben wir in dem Abschnitt "CAMPUS PREIS" hier auf der Webseite oder auf dem eigenen Internetauftritt für den Preis unter https://campuspreis.de

Das Foto zeigt die glücklichen Gewinnerinnen Lara Stuthmann (links) und Laura Sheng zusammen mit Dr. Katerina Vatsella vom Verein Alumni der Universität Bremen e.V., einem der Partner des CAMPUS PREISES, zu denen noch das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, die Universität Bremen und unsere Stiftung gehören.

Stammtisch der Deutschlandstipendiaten

21.03.2024
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Endlich war es einmal wieder so weit: Die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten hatten zum Stammtisch in das MA an der Schlachte eingeladen. Es waren gegenüber früheren Verabredungen sehr viele gekommen, und auch die Sponsoren hielten sich nicht zurück. So kam es zu angeregten Gesprächen. Dabei erfuhren wir, dass sich die Gruppe nun auch stärker Richtung Soziale Medien öffnen und für das Stipendium werben will. Das ist sicherlich eine gute Idee, denn sowohl auf Seiten der Sponsoren als auch bei den Studierenden ist das Programm recht wenig bekannt. Es bedarf meist einer gezielten Anregung, um jemanden für ein Stipendium zu begeistern. Dabei ist für Sponsoren die Aussicht, aus 1.800 Euro eingezahltem Geld das Doppelte machen zu können, eine sehr gute Option. Für Studierende können 300 Euro im Monat eine große Erleichterung bedeuten. Allerdings muss man auch gute Studienleistungen vorweisen und sich auch sonst von der großen Masse abheben, vor allem durch Engagement. Wir freuen uns schon heute auf das nächste Treffen.

Bericht über den Stand der Bachelorarbeit zu Adlerrochen

19.03.2024
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Es war ein interessantes Setting: Chiara Haddenhorst saß auf Cozumel, Mexiko, einige ihrer Mitstudierenden im UFT an der Universität Bremen, wir in unserem home-office. Chiara präsentierte den Forschungsansatz für ihre Bachelorarbeit, die sich um die majestätischen Adlerrochen dreht, die vor Cozumel leben. Man weiß noch recht wenig über diese beeindruckenden Tiere mit dem speziellen Muster auf ihrer Haut. Leider war wieder einmal die Technik ein "bottle neck", denn die Übermittlung stockte teilweise und wir verstanden uns nur bedingt, was weniger an den Inhalten, mehr aber an der Übertragung lag. Es ist wirklich erstaunlich, wie schwer Kommunikation über Kontinente hinweg dann manchmal doch noch ist. Wir drücken Chiara Haddenhorst nun die Daumen, dass sie ihre Arbeit bald fertigstellen kann. Ambitioniert genug ist sie auf jeden Fall.

Green=Smart=Innovativ

14.03.2024
Lachmann

Visionskultur bzw. der Creative Hub Bremen präsentierte ein neues Veranstaltungsformat. Kurze Inputs sollen Anregungen geben, um anschließend Menschen, die sich normalerweise in dieser Zusammenstellung nicht treffen würden, miteinander ins Gespräch zu bringen, denn aus dem Unerwarteten, Unplanbaren entstehen oft die besten neuen Ideen. Den Auftakt machte eine Themenzusammenstellung, die sich mit den Zielen der Stiftung deckte und auch die Universität Bremen einbezog. Aus der Technomathematik, mit der auch wir bislang keine Berührung hatten, berichtete die Doktorandin und Arbeitsgruppenleiterin Malin Lachmann über mathematische Modelle, die eine Energiewende zum Anfassen ermöglichen. Ihre Forschungskolleginnen und -kollegen arbeiten Hand in Hand mit Anwender:innen, im konkreten Fall vielen Bauernhöfen aus der Region, um diese auf dem Weg zur Selbstversorgung mit Strom und zur Klimaneutralität zumindest bei der Bewirtschaftung zu verhelfen. So kann es schon entscheidend sein für die Gesamtkonfiguration, wann auf einem Bauernhof die Melkmaschinen gereinigt werden. Klingt sehr einfach, ist aber ein Bruch mit der Routine und zeigt, dass Anpassung manchmal ganz einfach sein kann, wenn man sie denn will.

Jury-Sitzung für den CAMPUS PREIS

01.03.2024
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Es gehört zu den interessantesten und manchmal auch aufregendsten Terminen unserer Stiftungsarbeit, aus den eingegangenen Bewerbungen den CAMPUS PREIS-Träger oder die Trägerin auszuwählen. Am Freitag, d. 01.03.2024 war es wieder so weit. Zwei Jury-Mitglieder konnten nicht persönlich anwesend sein, hatten aber ihre Bewertungen übersandt. So flossen die Einschätzungen aller acht Jury-Mitglieder in die Auswahl ein, die wieder einmal nicht einfach war. Aber es musste entschieden werden und es wurde entschieden. Wie, das wird noch nicht verraten. Aber so viel kann gesagt werden: es sind wieder zwei sehr interessante Arbeiten, die die Auszeichnung erhalten werden. Sie sind ganz verschieden, kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und beweisen, dass verantwortungsvolle Forschung überall an der Universität stattfindet.

Verleihung der Studienpreise

27.02.2024
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Wieder einmal war alles festlich eingerichtet im Kaminsaal des Rathauses, der eine private Atmosphäre ausstrahlte und gut zum Anlass passte. Gewürdigt wurden die Preisträger:innen des Studienpreises, der schon seit nunmehr 41 Jahren von den unifreunden ausgelobt wird. Wie beim CAMPUS PREIS gibt es zwei Kategorien: Masterarbeiten und Dissertationen. Unterschieden wird auch zwischen Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Die Laudatoren schafften es hervorragend, nicht nur die Inhalte der oft sehr komplexen Arbeiten so zu erläutern, dass auch Fachfremde verstehen konnten, worum es in etwa ging, sondern auch die Persönlichkeit der Preisträger herauszustreichen. Kein Wunder, dass die teilweise anwesenden Eltern sich genauso freuten wie die Ausgezeichneten. Einen Sonderpeis verlieh auch in diesem Jahr das Unternehmen Bruker Daltonics GmbH & Co. KG. Allen gratulieren wir herzlich und nehmen gern Anregungen für "unseren" CAMPUS PREIS mit, der wie immer im April an der Universität verliehen wird.

Neujahrsempfang der unifreunde

29.01.2024
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Wie im jeden Jahr - die Coronazeit natürlich ausgenommen - fand der Neujahrsempfang im altehrwürdigen Bremer Rathaus statt. Auch wenn man schon viele Male in diesem Saal gesessen hat, ist es immer wieder schön, die Obere Rathaushalle mit ihrer besonderen Atmosphäre zu erleben. In diesem jahr beeindruckte nicht nur das Ambiente, sondern auch die mutige, klare Rede der Rektorin der Universität Bremen, Prof. Dr. Jutta Günther. Sie sprach sich unmissverständlich gegen Intoleranz, jede Form von Demokratiefeindlichkeit, Antisemitismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit aus. Ihr Statement für die Freiheit der Wissenschaft mit all ihrer Vielfalt, nicht nur thematisch, sondern auch von denen, die sie ausüben, war beeindruckend. Die Universität Bremen mit ihrer Rektorin war es auch, die als erstes öffentlich klar Stellung bezogen hatte gegen alle Formen von Rechtsradikalismus. Damit entsprach die Haltung der Universität eindeutig ihrem neu formulierten Leitbild. Und es ist gut zu erfahren, dass dieses Leitbild nicht nur ausgearbeitet wurde, sondern handlungsleitend ist.

Vergabe der Urkunden an die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten

11.01.2024
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Die Vergabefeier, die erstmals im Vortragssaal der Kunsthalle stattfand, bildete einen schönen Auftakt in dieses Stiftungsjahr. 140 Studierende konnten sich über eine Zusage für ein Deutschlandstipendium freuen. Dank zusätzlich bereitgestellter Sponsorengelder war es möglich, die Anzahl der Empfänger:innen gegenüber den Vorjahren zu erhöhen. Auch die Stiftung war mit einem Stipendium wieder dabei. Die Voraussetzungen für ein Deutschlandstipendium an der Universität Bremen blieben gleich: gute Studienergebnisse, Persönlichkeit, über das Studium hinausgehendes Engagement in einem Ehrenamt, in der Familie, an der Universität. Bei den Gesprächen mit den Stipendiaten zeigte sich, dass die Universität eine gute Wahl getroffen hatte. Wir freuen uns deshalb auf die nächsten Begegnungen mit den Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten.