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Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
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CAMPUS PREIS

Der Campus Preis rückt herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, die mit ihren besonderen Ansätzen, Methoden, Ergebnissen und deren Praxisrelevanz eine auszeichnungswürdige Forschungsarbeit zum Abschluss ihres Masterstudiums oder ihrer Promotion im Themenfeld Nachhaltigkeit geleistet haben. Er verleiht damit auch dem Forschungsgegenstand mehr Gewicht und Beachtung.

www.campuspreis.de

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Die Termine für die 6. Runde

   
22.09.2021 Beginn der Nominierungsphase
17.11.2021, 24.00 Uhr Bewerbungsschluss
25.02.2022 Jury-Sitzung zur Entscheidung über die Preisträger:innen
28.04.2022 Preisverleihung auf dem Campus der Universität Bremen

Der 5. Preisträger - Kategorie "Master"

Campus Preis Karl Schrader

Für seine Masterarbeit verbrachte der ausgezeichnete Absolvent Karl Schrader ein halbes Jahr im südpazifischen Inselstaat Fidschi. Er untersuchte, wie sich die Fischerei im Rewa Delta in der Nähe von Suva, der Hauptstadt von Fidschi, auf Mangrovenkrabben auswirkte. Im Zuge der Studie wurden über drei Monate Krabben gefangen, bestimmt, gezählt, vermessen und danach wieder frei gelassen. Das Nummerieren einzelner Krabben stellte sicher, dass mögliche Ortswechsel der Individuen mit in die Auswertung einbezogen werden konnten. Karl Schrader konnte zeigen, dass lokale Unterschiede in der Fischereiintensität bei der wirtschaftlich wichtigsten Mangrovenkrabbe der Art Scylla serrata mit Unterschieden in der durchschnittlichen Größe der gefangenen Individuen einhergehen. Unterschiede in den Fangzahlen verändern sich, zumindest im Kontext des Untersuchungsgebietes, großräumiger und über längere Zeiträume, wie die lokalen Fischer berichten. Um die Bestände zu schützen, seien Maßnahmen wie eine strikte Einhaltung von Mindestfanggrößen notwendig. Des Weiteren müsse es Schonzeiten oder Tabuzonen geben, in denen die Fischerei von Mangrovenkrabben gänzlich eingestellt wird, folgerte Schrader.

Der 5. Preisträger - Kategorie "Dissertation"

Campus Preis Tobias Wendler edited2

In seiner Dissertation untersuchte der Volkswirt Tobias Wendler den Zusammenhang zwischen den Entwicklungen grüner Technologien und Umweltschäden in der Europäischen Union (EU). Die Datenanalyse war aufwändig. Wendler analysierte dafür Daten zu Patenten sowie zu Emissionen und zum Ressourcenverbrauch aus den 27 EU-Staaten. Der von ihm betrachtete Zeitraum umfasst mehr als 20 Jahre. Der promovierte Volkswirt fand heraus, dass grüne Technologien zwar einen besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Allerdings unterscheiden sie sich beim Ressourcenverbrauch sehr stark. „Mit gut entwickelten Recycling-Technologien lassen sich wesentlich deutlicher und schneller Effekte erzielen“, erläutert der Wissenschaftler seine Ergebnisse. Nachholbedarf sieht er im Mobilitätssektor. Alternative Energieproduktions- oder grüne Transporttechnologien hätten den Ressourcenverbrauch bislang nicht messbar verringert, so Wendler. Zudem hätten gleiche Technologien nicht immer dieselbe Wirkung. „Sie sind keine ‚one-size-fits-all‘-Lösung “, so Wendler. Es sei wichtig, nationalen Unterschieden innerhalb der EU Rechnung zu tragen und länderspezifische Barrieren abzubauen.

Der 4. Preisträger - Kategorie "Master"

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Julian Engel (M.Sc.) für seine Arbeit mit dem Titel

"Perception modelling of sustainable development in Daanbantayan (Philippines): Is dive tourism a solution?"

Julian Engel (Bild rechts) geht in seiner soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigenden Masteruntersuchung der Frage nach, ob auf einer Insel der Philippinen der Tauchtourismus eine Alternative zum Fischfang sein kann. Dabei hat er eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen gearbeitet und ihre Bedürfnisse in seine Überlegungen einbezogen. Auch die negativen Konsequenzen der Alternative hat er bedacht, denn steigende Gästezahlen bedeuten mehr Druck auf die Trinwasservorräte, mehr Müll und eine stärkere Gefährdung der Riffe durch unerfahrene Schnorkler*innen.

www.campuspreis.de/die-preistraeger-2019-20.html#a1579

Julian Engel wurde während seines Forschungsaufenthalts u.a. von der KELLNER & STOLL-STIFTUNG unterstützt. Hier geht es zu seinem Projekt.

Der 4. Preisträger - Kategorie "Dissertation"

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Dr.-Ing. Georg Pesch für seine Doktorarbeit mit dem Titel

"On the dielectrophoretic particle retention in porous media"

Es geht um die Frage, wie man aus Schlämmen oder Materialmixen, in denen z.B. Gold oder wertvolle Materialien enthalten sind, diese Stäube herausholen kann, ohne Umweltschäden anzurichten. Das geschieht heute, indem dafür z.B. Quecksilber eingesetzt wird, das schon in kleinen Mengen hochgiftig ist und ganze Gegenden verseuchen kann.

Georg Pesch hat für seine Idee den Mechanismus der Dielektrophorese genutzt und eine Apparatur entwickelt, die Partikel polarisiert und damit am Ende auch kleinste Teilchen voneinanander trennt. Er hat gezeigt, dass dies auch in größerem Maßstab möglich ist. So können Ressourcen, die heute verloren gehen, weil die Rückgewinnung viel zu aufwendig oder gar nicht möglich ist, wieder zur Verfügung stehen. Zu denken ist hier beispielsweise an die wertvollen Metalle, die in unseren Handys enthalten sind und beim Zerkleinern des Elektroschrotts bislang weitestgehend Abfall bleiben und eben nicht in den Wertstoffkreislauf zurück gehen.

Mehr über die ausgezeichnete Arbeit unter www.campuspreis.de/die-preistraeger-2019-20.html#a1582

Die 3. Preisträger und die Preisträgerin

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Dr. Anna Schwachula (Dissertation), Philipp Kenkel (rechts) und Daniel Ortiz (Masterarbeit)

Die ausgezeichnete Arbeit von Dr. Anna Schwachula war der Anlass, an die offizielle Preisverleihung eine Diskussion mit Jury-Mitglied Fritz Habekuß von DIE ZEIT und Kandidatinnen und einem Kandidaten für die Wahl zur Bremischen Bürgerschaft zum Thema "Wissenschaftspolitik für Forschung für Nachhaltigkeit" anzuschließen.

Diskussion bei der Preisvergabe der 3. Runde

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Mit Fritz Habekuß von der Wissenschaftsredaktion der Wochenzeitschrift DIE ZEIT (ganz rechts) sprachen (von rechts nach links): Die Preisträgerin Dr. Anna Schwachula, Miriam Strunge von den Linken, Katharina Riebe von der SPD, Nima Pirooznia von den Grünen und Susanne Grobien von der CDU. Kurz vor der Bürgerschaftswahl entspann sich eine interessante Diskussion zum Thema "Forschung für nachhaltige Entwicklung". Dass es sie geben muss, darin waren sich alle einig. Und auch ihr Bekenntnis zur Universität Bremen war unmissverständlich.

Der Apfelbaum

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Schon 2018 hatten wir die Idee und auch 2019 haben wir einen Apfelbaum anlässlich der Preisverleihung auf dem Campus der Universität gepflanzt. Selbstbewusst reckt der junge Baum der Sorte "Kaiser Wilhelm" seine Äste in den Frühlingshimmel, wo er mit dem Fallturm konkurriert. Und auch unserem ersten Baum am Verwaltungsgebäude geht es gut. Der "Jakob Lebel" hat kräftig geblüht. Warum pflanzen wir Apfelbäume? Weil uns die biologische Vielfalt am Herzen liegt und weil wir für dasselbe Geld andernfalls Blumensträuße für die Beteiligten gekauft hätten, die schnell wieder verwelken. So haben alle länger etwas davon.

Die 2. Preisträgerin und der 2. Preisträger

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Dr. Jann Lasse Grönemeyer und Natalie Prinz

Bei der feierlichen Preisvergabe am 19.04.2018 in der Universität Bremen wurde Natalie Prinz für ihre Masterarbeit und Dr. Jann Lasse Grönemeyer für seine Dissertation mit dem CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft ausgezeichnet. Während der Veranstaltung führte Fritz Habekuß aus der Wissenschaftsredation von DIE ZEIT ein Gespräch mit den beiden Prämierten.

Der 1. Preisträger

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Dr. Martin C. Lukas

Dr. Martin C. Lukas vom artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen erhielt am 26.04.2017 im Rahmen einer Feier im Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung auf dem Campus der Universität Urkunde und Scheck in Höhe von 2.000 Euro überreicht. Das Foto zeigt ihn und das Jury-Mitglied Reiner Stoll von der KELLNER & STOLL - STIFTUNG im Eingangsbereich des ZMT in erkennbarer Vorfreude auf die Veranstaltung.

Der CAMPUS PREIS wird gemeinsam ausgelobt von

   
   
Kellner Stoll Stiftung Logo rgb 1200px v2        ZMT
   

 

Uni neu

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Spenden für den CAMPUS PREIS

Um den Preis zu ermöglichen, ist die Stiftung auch auf Spenden angewiesen. Diese können auf das Konto der Stiftung mit dem Verwendungszweck "CAMPUS PREIS" geleistet werden.

Empfänger         KELLNER & STOLL-STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT

Bank                    Die Sparkasse in Bremen

IBAN                    DE34 2905 0101 0086 0071 92

SWIFT (BIC)       SBREDE22

Oder man klickt auf das eingefügte Spendenwidget und spendet über die Plattform betterplace.org.

Sponsoren des Preises bis 2020

Dass der Preis verliehen werden konnte, wurde in den ersten drei Runden auch von Bremer Unternehmen ermöglicht, die aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und dem Themenfeld Nachhaltigkeit kamen.

ADLER Solar v2

 reetec v2ecolo v2

 

 

(Hinweis: REETEC gehört jetzt zur ROBUR Wind GmbH)

Sie möchten Sponsor werden? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf über info@campuspreis.de. Wir klären gerne, welche Möglichkeiten bestehen. Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist, dass Unternehmenspraxis und die Ausrichtung des Preises zueinander passen.

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.