kellner stoll stiftung logo
Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung
Perspektiven eröffnen .... Nachhaltigkeit als Verpflichtung

Eine Botschaft für die Politik zum Riffschutz

Auf dem 14. internationalen Korallenriffsymposium - einer Konferenz von Tausenden von Korallenforscher*innen, die mit ICRS abgekürzt wird und im Juli 2021 in Bremen stattfindet - soll es nicht nur um die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse gehen, sondern auch eine wichtige Botschaft für die Politik formuliert werden. Diese wird breit abgestimmt und als "Policy Paper" politisch Verantwortlichen wie der Bundesministerin für Umwelt übergeben, damit die notwendigen Beschlüsse zum Schutz der Korallenriffe auf der Basis unseres Wissens von heute in den entscheidenden internationalen Gremien gefasst werden können.

Antragsteller

Dr. Sebastian Ferse181102 601 edited
(im Bild mit Mikrofon)

Executive Director
Future Earth Coast am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Das Policy Paper ist das zentrale Dokument für den künftigen Schutz der Korallenriffe, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es wird im Zusammenhang mit dem 14. Internationalen Korallenriffsymposium, kurz ICRS, entstehen und politisch Verantwortlichen aus der Forschungsgemeinde mit Handlungsempfehlungen übergeben. Wegen seiner zentralen Bedeutung fördert die Stiftung die Entstehung des Papiers mit 1.500 Euro.

Projektbeschreibung

P 57 2Wenn sich Tausende von Korallenriffforscher*innen zur sog. ICRS, dem 14. Internationalen Korallenriffsymposium, im Juli 2021 in Bremen treffen, dann wird es nicht nur um das Zusammentragen und Diskutieren neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Zustand der Riffe und zu ihrem möglichen Schutz gehen. Vielmehr wird in einem speziellen Format auch diskutiert werden, was konkret getan werden muss, um diese sensiblen, besonders gefährdeten und gleichwohl extrem wichtigen Ökosysteme vor dem drohenden Kollaps zu bewahren. Hieran nehmen auch verantwortliche Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter aus internationalen Organisationen wie der UNEP teil, um sich über den aktuellen Stand der Wissenschaft informieren zu lassen und gemeinsam mit den Forscher*innen zu Empfehlungen zu kommen für den künftigen Schutz der Riffe, ohne die viele Menschen ihre Existenz verlieren und wir in Europa eine wichtige Rohstoffquelle verlieren würden.

Zusammengefasst wird alles in einem sog. Policy Paper, zu dessen Entstehen die Stiftung einen finanziellen Beitrag leistet. Sebastian Ferse koordiniert den Entstehungsprozess von Bremen. Emily Corcoran wird die Erkenntnisse und Empfehlungen der Wissenschaft einsammeln, verdichten und mit wichtigen Akteuren abstimmen. Als Basis dient ihr eine langjährige Erfahrung Nachhaltigkeitsfragen und im Meeresumweltschutz, erworben durch Tätigkeiten in internationalen Organisationen: sie hat für die FAO, die UNEP, die UNESCO und die OSPAR-Kommission gearbeitet.